Koch.Campus

Der Koch.Campus ist eine Initiative und eine Veranstaltungsserie der österreichischen Spitzen-Köche.
Ziel ist es, die österreichische Küche im In- und Ausland prägnanter zu positionieren.

Koch.Campus Chef´s table beim Döllerer 13/10/13

Der erste »Koch.Campus Chef´s table« in Döllerers Genusswelten am 14. Oktober 2013 in Golling brachte kulinarische Innovationen auf höchstem Niveau. Andreas Döllerer, Thomas Dorfer, Josef Floh, Thorsten Probost, Richard Rauch, Heinz Reitbauer und Andreas Senn präsentierten im Kreise ihren Kollegen neue Gerichte rund um die Themen »Nose to tail« und »Gemüse & Textur«. Alle sieben Gerichte feierten beim Koch.Campus ihre Weltpremiere.

Der erste Koch.Campus beim Döllerer hatte zum Ziel einen Innovationsprozess in Gang zu setzen, der naturgemäß mit den Top-Köchen startet – der aber langfristig der gesamten österreichische Qualitätsgastronomie nutzen soll.

Initiator und Organisator Klaus Buttenhauser: »International haben Köche durch gezielte Zusammenarbeit und gemeinsames Auftreten sehr viel bewegt und erreicht. Der Erfolg der nordischen Küche basiert darauf. In Österreich gab es bislang keine derartige Initiative, die sich aktiv um die Weiterentwicklung der österreichischen Küche und um deren Image im Ausland bemüht. Diese Funktion übernimmt nun der Koch.Campus. Die Veranstaltung in Döllerer´s Genusswelten war dazu der Auftakt.«

Zum einen geht es um Innovationen und authentische Themen für die Spitzenküche – und darum, wie diese im In- und Ausland wahrgenommen wird. Zum anderen geht es um die Definition dessen, was die Einzigartigkeit der österreichischen Küche ausmacht und wie dieses Konzept in den Restaurants umgesetzt und präsentiert werden kann.

Beim Döllerer lag der Fokus auf innovativen Kreationen der sieben Top-Köche. Alle Gerichte sind mit Fotos und einem Video in der Rubrik “Köche” aufgelistet. Im nächsten Jahr werden verstärkt auch junge aufstrebende Köche, die besten Produzenten von Lebensmitteln oder Initiativen wie die »Arche Noah« in die Aktivitäten eingebunden werden (siehe Blog).
Anfragen und Anregungen dazu senden Sie bitte an Klaus Buttenhauser, info@kochcampus.at

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Helge Kirchberger (Fotos), Ulli Halmschlager (Kamera), Robert Rubak (Schnitt) und die Unterstützung durch Vöslauer Mineralwasser, Stieglbrauerei, Fleischwaren Höllerschmied und a & g Großküchen.

Zitate

Thomas Dorfer, Landhaus Bacher, Präsident der Jeunes Restaurateurs Österreich:
»
Für mich und meine Kollegen war es wichtig zu zeigen, dass es in der österreichischen Küche viele Spitzenleistungen und sehr spannende Innovationen gibt. Diesen Gedankenaustausch und diese Qualität der Zusammenarbeit untereinander werden wir mit dem Koch.Campus auch in den nächsten Jahren weiterführen. Das wird in Restaurants stattfinden, aber sicher auch an ungewöhnlichen Locations am Ursprung der Produkte, mit denen wir arbeiten.«

Heinz Reitbauer, Steirereck:
»Die Zusammenarbeit der Köche untereinander und der offene Gedankenaustausch waren sensationell. Da sind einige neue Ideen entstanden, das Treffen hat positive Energie freigesetzt. 2014 werden wir noch einen Gang zulegen. Wir werden den Kreis der Köche beim Koch.Campus erweitern und auch junge Talente einbinden. Ganz wichtig ist uns auch das Thema der Artenvielfalt. Es gibt zahlreiche Gemüse- und Obst-Raritäten, alte Hofsorten und andere Kulturpflanzen in Österreich, deren kulinarisches Potential für die Küche noch gar nicht erschlossen ist. Da wird es eine enge Zusammenarbeit mit der Arche Noah und engagierten Produzenten geben.«

Andreas Döllerer, Döllerer´s Genusswelten, Präsident der Jeunes Restaurateurs Österreich:
»In Österreich gibt es viele einzigartige Produkte und sehr gute Produzenten. Eines unserer Ziele ist es, noch mehr Produzenten zu überzeugen, höchste Qualität zu produzieren – bei Gemüsen, Kräutern,  Milchprodukten, bei Fleisch und Fisch und allen anderen heimischen Spezialitäten. Diese Authentizität ist ganz wichtig für das Standing unserer Küche im In- und Ausland. Wir werden 2014 daher qualitätsbewusste Produzenten intensiver in das Programm einbeziehen.«